QuickJobs - Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vermittlung von Fachkräften & Hilfskräften aus Osteuropa

 
§ 1 Geltung
  1. Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle zwischen QuickJobs.de - Personal Management (nachfolgend nur "Vermittler" genannt) und dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge über die Personalvermittlung. Sie gelten in ihrer aktuellsten Version auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart werden.
  2. Der Vertragsabschluss bedarf zur Rechtswirksamkeit der Schriftform per ausgefülltem Anforderungsprofil (Onlineformular, oder PDF-Formular) und bedarf keiner Unterschrift. Mündlich erteilte Aufträge sind nur verbindlich, wenn sie durch den Vermittler schriftlich per E-Mail, Post, oder Fax bestätigt werden, und der Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zugang schriftlich widerspricht.
§ 2 Vertragsgegenstand / Leistungsbeschreibung
  1. Der Vermittler vermittelt auf Anfrage des Auftraggebers Fachkräfte zur Direkteinstellung beim Auftraggeber (KEINE EU-Entsendungen).
  2. Die eigentliche Tätigkeit des Vermittlers beginnt, nachdem der Auftraggeber das Formular "Anforderungsprofil zur Vermittlung von Fach- bzw. Hilfskräften aus Polen", oder eine aussagekräftige eigene Stellenanzeige, ordnungsgemäß ausgefüllt an den Vermittler gesendet hat.
  3. Der Vermittler sichert die vertrauliche Behandlung von Daten und Informationen zu.
  4. Anhand der vom Auftraggeber gemachten Angaben, ermittelt der Vermittler geeignete Arbeitskräfte zur Auswahl und sortiert diese nach gemachten Kriterien aus.
  5. Die vorgeschlagenen Bewerberprofile werden vom Vermittler in der Regel 5 Werktage für weitere Vermittlungen geblockt. Innerhalb dieser Zeit sollte auch eine Entscheidung getroffen werden, ob vorgeschlagenes Personal vermittelt werden soll, oder nicht.
  6. Gesonderte Anreisen zwecks Vorstellungsgesprächen, Probetagen, etc... sind nicht vorgesehen. Dafür dient eine 4-wöchige Testphase (bei Unternehmen). Sollte der Auftraggeber dennoch 1-2 Probetage vor Direktanstellung wünschen, so sind die An- und Abreise des Bewerbers, die Unterkunftskosten, die Lohnkosten für diese Tage und unsere anteilige Vermittlungsgebühr für diese Tage in jedem Fall zu zahlen.
§ 3 Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht
Sie können Ihre Anfrage jederzeit vor Abschluss einer Vermittlung und ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen.

Der Widerruf ist zu richten an:
Post:QuickJobs - Personal Management, Ottonenweg 6, 98530 Rohr
Fax: +49 (0)36844 309546
Mail: infojobs.de

Widerrufsfolgen
Im Falle eines verspäteten Widerrufs sind die ggf. bereits gezogenen Nutzungen (z.B. Arbeitskraft, Vermittlungsprovision) zu vergüten.

Besondere Hinweise
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Ende der Widerrufsbelehrung.

§ 4 Kosten / Vermittlungsgebühr
  1. Für Unternehmen & Leiharbeitsfirmen:

    Nach erfolgter Vermittlung
    des ausgewählten Mitarbeiters zu Ihrem Unternehmen / Ihrer Leiharbeitsfirma stellt Ihnen der Vermittler seine Vermittlungsgebühr von einmalig max. 500,- € zzgl. MwSt., sofort nach Beendigung einer 28-tägigen Testphase des vermittelten Personals in Rechnung. Hierbei ist es (zur Erfüllung der Vermittlung) dem Vermittler gleich, ob und wann betriebsintern ein Arbeitsvertrag mit vermittelter Person abgeschlossen wurde und ob es andere Probezeitzyklen in Ihrem Unternehmen gibt. Es wird Kontakt zwischen Vermittler und vermitteltem Personal gehalten, um evtl. Schwarzarbeit seitens des Arbeitgebers vorzubeugen.
    Sollte das Beschäftigungsverhältnis schon während der ersten 4 Wochen von einer der beiden Parteien beendet werden, so werden die Tage, die das vermittelte Personal für Sie tätig war (einschließlich Wochenenden und Feiertage) anteilmäßig auf die Vermittlungsgebühr berechnet, sofern der Vermittler noch in dieser Zeit erfährt, dass eine Auflösung der Beschäftigung mit vermitteltem Personal vollzogen wurde.

    Bei Nichtmeldung, bzw. verspäteter Meldung, seitens des Auftraggebers, werden 100% der Vermittlungsgebühr berechnet.

    Berechnung:
    Vermittlungsgebühr = 500,- € (max. Vermittlungsgebühr) : 28 x anwesende Tage = 17,86 € / Tag (zzgl. MwSt.) + 19% MwSt. = 21,25 € / Tag (inkl. MwSt.).

    Die jeweiligen Lohnzahlungen sind immer direkt vom Auftraggeber an den Arbeitnehmer zu zahlen und dessen Sozialabgaben und Steuern abzuführen.

  2. Für Leiharbeitsfirmen:

    Nach erfolgter Vermittlung des ausgewählten Mitarbeiters zu Ihrer Leiharbeitsfirma stellt Ihnen der Vermittler seine Gebühr für die Vermittlungsdienstleistung i.H.v. 0,75 € / h zzgl. MwSt. p.P. für ungelernte Hilfskräfte (ohne Deutschkenntnisse) und 1,50 € / h zzgl. MwSt. p.P. für ungelernte Hilfskräfte (mit Deutschkenntnissen) und Arbeitskräfte (mit / ohne Deutschkenntissen und einschlägiger Berufserfahrung und / oder Berufsausbildung) in Rechnung. Diese Gebühr bezieht sich rein auf die Vermittlung von Personal an den Auftraggeber, welcher das Personal dann einstellt und evtl. an dessen Kunden verleiht.

    Um dem Auftraggeber die monatlich pünktliche Zusendung der Stundenzettel zum Vermittler zu ersparen, berechnet der Vermittler jeden im Vermittlungsauftrag vom Auftraggeber angegebenen Arbeitstag mit 8 Stunden, solange das Beschäftigungsverhältnis des vermittelten Personals innerhalb des Berechnungszeitraumes anhält.

    Der Berechnungszeitraum, der für den Vermittler zu vergütenden Vermittlungsgebühr, beginnt mit dem ersten Tag der Beschäftigung des vom Vermittler vermittelten Personals und endet spätestens nach vollendeten 9 Monaten der Beschäftigung, oder am Tag der Kündigung beim Auftraggeber. Der Auftraggeber hat den Vermittler schriftlich über das evtl. Beschäftigungsende während des Berechnungszeitraumes zu informieren.

    Es steht Leiharbeitsfirmen auch frei, sich für die Abrechnung des Vermittlers gem. §4 I. zu entscheiden. Ein nachträglicher Wechsel zur Abrechnung nach §4 I. ist nach begonnener Tätigkeit des Vermittlers aber nicht mehr möglich!

    Die jeweiligen Lohnzahlungen sind immer direkt vom Auftraggeber an den Arbeitnehmer zu zahlen und dessen Sozialabgaben und Steuern abzuführen.

  3. Sobald ein Beschäftigungsverhältnis eines vom Vermittler vermittelten Mitarbeiters endet / gekündigt wird und diese innerhalb von 12 Monaten, vom Beginndatum der Erstbeschäftigung an, erneut beim Kunden eingestellt / beschäftigt wird, gilt diese Person als vom Vermittler vermittelt. Somit ist vom Auftraggeber auch die endsprechende Vermittlungsgebühr wieder an den Vermittler zu zahlen, bis das erneute Beschäftigungsverhältnis erneut endet / gekündigt wird bzw. der Berechnungszeitraum vollendet wurde.
  4. Eventuell für reklementierte Berufe benötigte Bemühungen für Berufsanerkennungsverfahren werden Ihnen vom Vermittler separat in Rechnung gestellt.
  5. Der Vermittler ist berechtigt, bei Verzug ohne konkreten Nachweis, Verzugszinsen in Höhe des jeweiligen gesetzlichen Zinssatzes zu verlangen. Der Nachweis eines höheren Verzugsschadens bleibt dem Vermittler unbenommen.
  6. Die Zahlung hat nach Rechnungslegung des Vermittlers, binnen 7 Tagen ohne Abzug, zu erfolgen.
§ 5 Haftungsausschluss
  1. Der Vermittler übernimmt keinerlei Haftung für die vermittelten Arbeitskräfte.
  2. Die Dienstleistung des Vermittlers für die Personalvermittlung entbindet den Auftraggeber nicht von der Prüfung der Eignung des Bewerbers. Der Auftraggeber trägt mit Arbeitsbeginn des Bewerbers die alleinige Verantwortung für die Auswahlentscheidung. Der Vermittler und eventuelle Erfüllungsgehilfen haften nicht für Ansprüche und Schäden, die sich aus einer eventuellen Nichteignung, oder des Nichterscheinens des Bewerbers ergeben.
  3. Die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund offenbarer Unrichtigkeiten, oder des evtl. Nichterscheinens der Fachkräfte zu vereinbarten Terminen ist ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, erkennbare Mängel dem Vermittler unverzüglich anzuzeigen.
  4. Der Vermittler gewährt keine Garantie, über die Länge der Beschäftigung des Bewerbers, da dies von zu vielen äußeren Faktoren beeinflusst wird, auf die der Vermittler keinerlei Einfluss hat.
  5. Eine weitergehende Haftung des Vermittlers ist ausgeschlossen.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
  1. Der Auftraggeber gibt das Einverständnis zur Speicherung und Verwendung der Daten in Bezug auf die gewünschte Dienstleistung.
  2. Die übergebenen Bewerbungen sind Eigentum des Vermittlers. Sie sind vom Auftraggeber vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Das betrifft auch Betriebsteile und Tochterunternehmen sowie alle Betriebe die in direktem Verhältnis zum Auftraggeber stehen, wie z. B.  Mutterunternehmen. Elektronisch gespeicherte und übergebene Bewerbungsunterlagen sind zu löschen, wenn keine Einstellung erfolgt. Schriftlich übergebene Unterlagen sind an den Vermittler zurückzusenden. Kopien für den eigenen Gebrauch sind nicht erlaubt.
  3. Der Auftraggeber sichert zu, nach Übergabe der Bewerbungsunterlagen einer potentiellen Arbeitskraft den Vermittler nach ca. 5 Tagen über die Fortführung der Bewerbung zu informieren.
  4. Der Auftraggeber ist verpflichtet den Vermittler zu informieren, falls er innerhalb von 5 Tagen keinen Kontakt zum vorgestellten Bewerber aufnehmen kann, damit der Vermittler die Kontaktaufnahme organisieren kann. Absagen muss der Auftraggeber innerhalb von maximal 5 Tagen nach Übergabe der Bewerbung dem Vermittler bekannt geben.
  5. Sollte dem Auftraggeber ein vom Vermittler zugesendetes Bewerberprofil bereits vorliegen, so hat der Auftraggeber dies dem Vermittler schriftlich zu belegen. Kann er dies nicht, so zählt der vorgestellte Bewerber weiterhin als vom Vermittler vorgestellt und wird nach § 4 berechnet.
  6. Der Auftraggeber ist verpflichtet den Vermittler sofort, aber max. innerhalb von 7 Werktagen, über den erfolgten Arbeitsbeginn zu informieren.
  7. Dem Auftraggeber ist es untersagt ihm vorgestellte Bewerber am Vermittler vorbei abzuwerben, kurzfristig das Arbeitsverhältnis zu kündigen und später (ohne Wissen des Vermittlers) wieder einzustellen, um sich die Vermittlungsgebühren zu sparen. In diesem Fall ist der Vermittler berechtigt die Vermittlungsgebühren erneut dem Auftraggeber (bis zum in §4.I oder §4.II angegebenen Ende des Berechnungszeitraumes) in Rechnung zu stellen.
§ 7 Vertragsstrafe

Sollte der Auftraggeber den genannten Pflichten nicht nachkommen, bzw. wenn der Auftraggeber den Vermittler nicht einbezieht und ihn versucht zu umgehen, indem er direkt mit dem Bewerber, oder den Partneragenturen des Vermittlers Vereinbarungen trifft, oder Geschäfte  abschließt, ohne Benachrichtigung und Bestätigung durch den Vermittler, so ist eine Vertragsstrafe an den Vermittler zu entrichten. Dies gilt auch für den Versuch einer Vorteilsnahme sowie für die Weitergabe von Bewerbungsunterlagen an unbeteiligte Dritte gemäß § 6 (II.). Der Auftraggeber verpflichtet sich daher für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen die jeweiligen Regelungen zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 2.000,- € zzgl. MwSt. je bekannt gewordenen Verstosses an den Vermittler.
 
§ 8 Beendigung des Vertragsverhältnisses
  1. Der Vermittlungsvertrag wird gem. der Dauer des im § 4.I, oder § 4.II vereinbarten Berechnungszeitraumes der Vermittlung des vermittelten Personals geschlossen.
  2. Bei einer Kündigung werden alle vereinbarten und offenen Vermittlungsgebühren vom Auftraggeber zur Zahlung fällig.
  3. Das Recht der Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
§ 9 Datenschutz / Schweigepflicht
  1. Bei Anbahnung, Abschluss und Abwicklung des Vertragsverhältnisses werden vom Vermittler persönliche Daten des Auftraggebers im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erhoben, gespeichert und verarbeitet. Der Auftraggeber erklärt sich mit Absendung des Online-Formulares hiermit ausdrücklich einverstanden.
  2. Die personenbezogenen Daten des Auftraggebers werden ausschließlich im Rahmen der für die Vermittlertätigkeit notwendigen Vorgänge verwendet. Weitere Verwendungsarten außerhalb der eigentlichen Vermittlertätigkeit bedürfen der ausdrücklichen Einwilligung des Auftraggebers.
  3. Der Vermittler versichert, dass personenbezogene Daten des Auftraggebers außerhalb der eigentlichen Vermittlertätigkeit nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, der Vermittler ist hierzu gesetzlich verpflichtet oder der Auftraggeber hat dem Vermittler hierzu seine ausdrückliche Einwilligung erteilt.
  4. Der Vermittler und die für ihn tätigen Personen sind verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihnen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, soweit der Vermittler nicht zur Weitergabe solcher Informationen befugt ist.
§ 10 Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist, falls der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) ist, oder im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand hat, Meiningen / Thüringen. Der Vermittler behält sich jedoch ausdrücklich das Recht vor, den Auftraggeber auch an dem für seinen Wohnsitz zuständigen Gericht zu verklagen.
 
§ 11 Erfüllungsort

Sofern der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) ist, ist Erfüllungsort der Sitz des Vermittlers.
 
§ 12 Salvatorische Klausel

Änderungen, Ergänzungen, Nebenabreden und Kündigung des Vermittlungsauftrages bedürfen der Schriftform.
Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlich gewollten Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.